Anstehende Veranstaltungen

  1. Osterfeuer, Live: Die Strawberries

    13. April um 16:00 - 20:00
  2. Osterpuppentheater „Märchenhafte Ostern“

    14. April um 16:00 - 17:00
  3. Maifeuer, Live: Stilbruch

    30. April um 17:00 - 21:00
  4. Markus König

    6. Mai um 20:00 - 23:00

Jahresprogramm 2016 als pdf:

Spenden Sie:

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5 für Leipzig

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KOSOVO HILFSPROJEKT

Juli 2016: Jugendbegegnung in Leipzig

vom 21.07.-31.07.2016

Gesucht werden Studierende zwischen 18 und 30 Jahren, die Zeit und Lust haben, gemeinsam mit jungen Geflüchteten und kosovarischen StudentInnen an einer 10-tägigen Jugendbegegnung teilzunehmen.

Gemeinsam setzt ihr in Workshops zwei Projekte um:

  1. Die Erstellung eines interkulturellen Wegweisers für Neuankömmlinge in Leipzig

Die interaktive Karte von Leipzig soll speziell auf die Bedürfnisse von jungen AsylbewerberInnen ausgerichtet sein, deswegen wird sie gemeinsam mit ihnen entwickelt. Sie soll neben Beratungsstellen und öffentlichen Einrichtungen vor allem soziale sowie kulturelle Institutionen in Leipzig enthalten. Die Karte wird an Leipziger Gemeinschaftsunterkünften verteilt und soll AsylbewerberInnen dabei helfen, sich in der Stadt leichter zu orientieren und einzuleben.

 

  1. Kreative Wandgestaltung

Unter der Anleitung von KunstpädagogInnen wird eine Häuserwand auf dem Gelände des GeyserHaus e.V. mit verschiedenen Farbtechniken gestaltet. Dabei fließen die verschiedenen kulturellen Hintergründe der Beteiligten ein und es entsteht dadurch ein multikulturelles Gesamtkunstwerk.

Auf dem Programm stehen außerdem gemeinsame Freizeitaktivitäten, diese bieten euch Gelegenheit in entspannter Atmosphäre miteinander in einen kulturellen, sozialen und politischen Austausch zu treten. Die Workshopsprache ist Englisch. Das Projekt wird durch das EU-Erasmus+ Programm „Jugend in Aktion“ gefördert, dadurch entstehen euch keine Kosten.

 

Interessenten können sich gern bei der Projektkoordinatorin Anja Stadler melden: GeyserHaus e.V., Tel: 0341 – 912 7497, Email: mms@geyserhaus.de, www.mms.geyserhaus.de


 

September 2015:

120 Hände für Kosovo, Eindrücke einer Jugendbegegnung

Kosovarischer Junge beim Bemalen der Baumstämme

Kosovarischer Junge beim Bemalen der Baumstämme.

Vom 18. bis 28. September waren 15 Studenten aus Leipzig im Rahmen des Projektes „Hände für Kosovo“ in Peja, um in einem 10-tägigen Workcamp kosovarischen Studenten zu begegnen und gemeinsam Gutes zu tun.
In der malerischen Kulisse des Rugova-Valley trafen die Studenten auf 40 kosovarische Kinder und Jugendliche aus ärmlichen Verhältnissen, größtenteils mit Lerndefiziten oder Entwicklungsverzögerungen. Zusammen arbeiteten sie spielerisch an kleinen Projekten, die zur Verbesserung der Lebensbedingungen der sozial benachteiligten Menschen in Peja beitragen sollen.
In Workshops zu den Themen Land Art und Permakultur lernten die Beteiligten, wie man einfachste Mittel nutzen kann, um etwas Positives zu schaffen und Situationen zu verändern.

Bei Land Art werden beispielsweise natürliche Materialien wie Erde, Steine oder Zweige dazu genutzt, die Landschaft in ein Kunstwerk zu verwandeln. Unter Anleitung der Leipziger Künstlerin Viktoria Scholz entstanden so spontane Kunstwerke wie „Woodhenge“. Hingebungsvoll stapelten die Kinder dazu Holz aufeinander und bemalten sie mit Naturfarben. Im kreativen Arbeiten konnten sich so die Kinder fernab des belastenden Alltags in unberührter Natur frei entfalten.

Kosovo Workcamp

Kosovo Workcamp, Morgenkreis

Permakultur bedeutet in erster Linie nachhaltiger und verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen und persönlichen Ressourcen. Dies umfasst Aufbau und Pflege von Landwirtschaftsprojekten ebenso wie technische und bauliche Hilfe im alltäglichen Leben. Gemeinsam mit der Erlebnispädagogin Julia Kießig lernten die Teilnehmer essbare Beeren und Kräuter im Wald kennen, bauten einen Kompost und einen Regenwurmfutterturm. Dieses spielerische Umwelterlebnis schaffte Bewusstsein und Wertschätzung für die Natur und gab Anregungen für die Umsetzung eigener kleiner Permakulturprojekte. Die Kinder und jungen Erwachsenen wurden ermutigt, sich auszuprobieren. Das tat ihnen sichtlich gut und stärkte ihr Selbstbewusstsein. Das gemeinsame Tun und Erleben ließ gleichzeitig Sprachbarrieren und die unterschiedliche Herkunft in Vergessenheit geraten. Die anfänglich heterogene Gruppe wurde schnell zu einer Gemeinschaft und Freundschaften sind entstanden. Die Leipziger Studenten freuen sich deshalb schon jetzt auf einen Rückbesuch der Kosovaren im Sommer 2016 in Leipzig, auch um die erfahrene herzliche Gastfreundschaft erwidern zu können.

Das Projekt „Hände für Kosovo“ ist eine Kooperation des soziokulturellen Zentrums GeyserHaus e.V. in Leipzig und des Vereins Duart Plotë Mëshirë (Hände voll Erbarmen) in Peja. Der kosovarische Verein leistet in Peja Sozial- und Familienhilfe, Krankenpflege und Schülerförderung. Im psychosozialen Programm des Vereins werden aktuell 40 Kinder unterrichtet. Die zum Teil vernachlässigten und dadurch entwicklungsverzögerten Kinder erleben und erlernen im Verein einen liebevollen Umgang miteinander und erfahren gleichzeitig eine gezielte Lernförderung.

Das soziokulturelle Zentrum GeyserHaus e.V. engagiert sich nicht nur in der Jugend- und Kulturarbeit im Leipziger Norden, sondern organisiert auch seit über 10 Jahren internationale Jugendbegegnungen und Hilfsprojekte. Die Projektidee zu „Hände für Kosovo“ entstand auf Initiative der früheren sächsischen Landtagsabgeordneten Gisela Kallenbach und dem Vorstandsmitglied des GeyserHaus e.V. Roland Keil. Gisela Kallenbach war von 2000 bis 2003 als Internationale Bürgermeisterin für die UN-Mission im Kosovo tätig.

Über dieses Spendenformular kann unter Angabe des Verwendungszwecks „Kosovo Hilfsprojekt“ für die Initiative Duart Plotë Mëshirë gespendet werden.
Weitere Informationen unter:
http://www.dpm-rks.org/

 

2014 – Ihre Unterstützung ist weiterhin notwendig!

Sie können das Projekt Duart Plote Meshire (Hände voll Erbarmen) weiterhin mit einer Spende auf unser Spendenkonto (Verwendungszweck: Kosovo) unterstützen.

 

 

April 2013: Übergabe Spenden-Scheck

Übergabe des Spenden-Schecks an Geschäftsführer Rudi Krasniqci (vorderste Reihe v.l.n.r. J. Kuhnert, R. Krasniqci, Roland Keil, Reihe dahinter ganz rechts Schwester Maria Martha Fink)

1. Reihe v.l.n.r.: J. Kuhnert, R. Krasniqci, R. Keil, 2. Reihe r.: Schwester Maria M. Fink sowie Kinder und LehrerInnen der Lernförderung

Im April 2013 besuchten unser Vorstand Roland Keil sowie unsere Projektkoordinatorin Julia Kuhnert gemeinsam mit Gisela Kallenbach die Stadt Peja im Kosovo, um den Spenden-Scheck in Höhe von 500.-€ zu überreichen. Auch im Namen von Duart Plote Meshire möchten wir uns an dieser Stelle für alle eingegangenen Spenden und alle KäuferInnen unseres Geyser-Talers bedanken!

Die Reise bot Gelegenheit, das gesamte Projekt Duart Plote Meshire, die Arbeit und Problembereiche vor Ort und natürlich die Menschen kennenzulernen und mögliche Kooperationsmöglichkeiten v.a. im Bereich Kinder- und Jugendaustausch auszuloten.

Wir wurden sehr herzlich von Schwester Maria Martha und dem Geschäftsführer Rudi Krasniqci empfangen. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an das gesamte Team von Duart Plote Meshire für die herzliche Aufnahme und Betreuung sowie die anregenden und interessanten Gespräche.

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Der vorbereitende Planungsbesuch in Peja wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Programms Jugend in Aktion der Europäischen Union. Vielen Dank.

 

Hintergrundinfos:

Mit dem Projekt Duart Plote Meshire (Hände voll Erbarmen) engagieren sich Schwester Maria Fink und ihre MitstreiterInnen seit Ende des Kosovo-

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Kinder freuen sich über die Federmäppchen-Geschenke

Krieges für die humanitäre Hilfe in der Stadt Peja im Kosovo. Peja hat ca. 100.000 Einwohner, ist aber doppelt so groß wie Leipzig, da die umliegenden Dörfer dazugehören. Gerade dort besteht großer Bedarf. Die medizinische Versorgung ist noch immer sehr unbefriedigend, da Medikamente meist nicht im ausreichenden Maße vorhanden und für die meisten unbezahlbar sind.

Der Kontakt zu Schwester Maria Fink und ihrem Team kam über die sächsische Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach zustande. Sie hat durch ihre Tätigkeit als Europabürgermeisterin von 2000 bis 2003 die Stadt Peja und das Projekt kennengelernt. Unmittelbar nach dem Krieg im Kosovo, im Juli 1999, war in Peja aus humanitärer Sicht eine katastrophale Situation vorzufinden. Viele Flüchtlinge kamen zurück und fanden ihre Häuser in Schutt und Asche. Hilfe in allen Lebensbereichen war notwendig. Noch immer ist die Situation im Kosovo – mehr als 10 Jahre nach Kriegsende – dramatisch.

Schwerpunkte des Projekts Duart Plote Meshire:

  • humanitäre Hilfe (von fehlenden Matratzen und Decken bis hin zu Grundnahrungsmitteln und Heizmaterial)
  • Hauskrankenpflege (auffallend viele Patienten haben Krebsdiagnosen)
  • Familienhilfe (Sozialprogramm für psychisch-sozial geschädigte Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern. Motivation & praktische Anleitung, das Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen, sich gegenseitig zu helfen usw.)
  • Bildung (z.B. Lern- und Leseförderung, Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, Hol- und Bringdienst für Kinder, deren Eltern den Schulweg nicht bezahlen können).

Durch die Verbindung von medizinischer Unterstützung und Familienhilfe wird eine umfassendere und ganzheitliche Betreuung möglich. Für die Leseförderung und Lernhilfe werden dringend geeignete Bücher gebraucht. Große Schulklassen, fehlende Lernbegleitung in den Familien und kaum Zugang zum geschriebenen Wort, haben u.a. zur Folge, dass die Kinder sehr langsam lesen lernen.

Auch dem GeyserHaus e.V. liegt die Familienarbeit, vor allem im kreativ-kulturellen Bereich, sehr am Herzen. Deshalb möchten wir vor allem versuchen, Spenden für Bücher aufzubringen. Darüber hinaus möchte das GeyserHaus eine langfristige Kooperation aufbauen. Vorstellbar wäre z.B. ein Jugendaustausch in den Sommerferien (eine Art Workcamp für Jugendliche: deutsche Jugendliche helfen in Peja mit, Jugendliche aus Peja helfen im GeyserHaus bei Projekten mit, lernen verschiedene Ausbildungsberufe kennen usw.)

Mit dem Kauf des GeyserTalers 2012 das Kosovo-Hilfsprojekt unterstützen!


Im Jahr seines 21. Geburtstages können im GeyserHaus im Büro des Vereins (Gräfestr. 25) oder bei Veranstaltungen sogenannte GeyserTaler zum Preis von 5 Euro erworben werden. Hergestellt in einer Auflage von 2.000 Stück in der hauseigenen Töpferwerkstatt, sollen mit dem Porzellan-Taler in erster Linie die nötigen Eigenmittel für unseren Toiletten-Neubau auf der Parkbühne erwirtschaftet werden. 1 Euro pro GeyserTaler kommt dabei dem Kosovo-Hilfsprojekt zugute. 4 Euro fließen direkt in den Neubau.

Außerdem können Sie das Projekt mit Geldspenden auf unser Spendenkonto (Verwendungszweck: Kosovo) unterstützen.