Anstehende Veranstaltungen

  1. Osterfeuer, Live: Die Strawberries

    13. April um 16:00 - 20:00
  2. Osterpuppentheater „Märchenhafte Ostern“

    14. April um 16:00 - 17:00
  3. Maifeuer, Live: Stilbruch

    30. April um 17:00 - 21:00
  4. Markus König

    6. Mai um 20:00 - 23:00

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5 für Leipzig

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Identität im Wandel der Zeit

Anfang August 2011 kamen elf Jugendliche aus Madrid in Leipzig an. Die 16 bis 18jährigen Mädchen und Jungen verweilten sieben Tage und Nächte in der Messestadt und verbrachten zusammen mit 11 gleichaltrigen Leipzigern, allesamt regelmäßige Nutzer des GeyserHaus Jugendtreffs, eine erlebnisreiche Zeit. Die Tage begannen für alle mit einem Frühstück im GeyserHaus. Danach standen viele interessante Programmpunkte auf dem Plan. Am ersten Tag gab es bereits einen Empfang im Rathaus inklusive Turmbesteigung. Danach folgten Stadtführungen, Museumsbesuche oder eine Bootstour. Aber den jungen Besuchern sollte mehr geboten werden, als nur Leipzig zu zeigen: Ein künstlerisches Geschichtsprojekt, das das Bewusstsein für die gemeinsame Geschichte Spaniens und Deutschlands im letzten Jahrhundert wecken soll, stand am Ende des Austauschprogramms. Initiiert und organisiert wurde diese Begegnung der Kulturen vom GeyserHaus e.V.. Der Kontakt kam über Natalia Sanchez zustande, die selbst im vergangenen Jahr im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes EVS sieben Monate im soziokulturellen Zentrum mitarbeitete.

Ermöglicht wurde das Projekt durch das Programm „Jugend in Aktion“ der Europäischen Union, das Amt für Jugend, Familie und Bildung Leipzig und eigenen Mitteln des GeyserHaus e.V. und der Teilnehmer.

Ein erstes Gruppenfoto vor dem Neuen Rathaus, nach der offiziellen Begrüßung und Führung durch Vertreter der Stadt Leipzig.

In den folgenden Tagen wurde u.a.:

gemeinsam im angrenzenden Park Fußball gespielt…

gemeinsam auf Leipziger Flüssen und Seen gepaddelt und geschwommen

gemeinsam gekocht…

…und gegessen

aufmerksam Stadtführungen durch Leipzig verfolgt…

Bei diesen tollen Aktivitäten hatten die Jugendlichen miteinander viel Spaß und lernten sich gegenseitig kennen. Da wir aber nicht nur gemeinsam Freizeit verbringen wollten, sondern auch voneinander und miteinander lernen, stand noch das eigentliche Motto unserer Jugendbegegnung „Identität im Wandel der Zeit“ auf dem Programm. Darauf bereiteten wir uns durch Besuche im Zeitgeschichtlichen Forum und im Museum „Runde Ecke“, dem Museum über die Geheimpolizei der ehemaligen DDR, vor.

Im Folgenden könnt ihr einen Eindruck von dieser Arbeit gewinnen!

Das Motto der deutsch-spanischen Jugendbegegnung lautete: „Identität im Wandel der Zeit“. Aufgabe der Jugendlichen war es nun, aus vorgegebenen Themen eines zu wählen, welches jeweils in gemischten Gruppen ausgearbeitet werden sollte. Dabei ging es einerseits darum, sich mit den geschichtlichen Ereignissen in Spanien und Deutschland seit dem Ende des 2. Weltkrieges auseinanderzusetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszufinden und schließlich die Ausarbeitung in einer künstlerischen Arbeit  umzusetzen. Das Ergebnis der jeweiligen Gruppenarbeit wurde dann im Plenum präsentiert. Als Themen wurde von den 5 Gruppen die Berliner Mauer, die Europäische Union, der Spanische Bürgerkrieg, Diktatur und Geheimpolizei  sowie Terrorismus gewählt.

Auf dieser Seite könnt ihr einen Eindruck von der Projektarbeit und den Projektergebnissen erhalten!

 

 

 

 

 

Unermüdlich wurde in den Gruppen gearbeitet…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich wurden die Ergebnisse präsentiert…

Eine Gruppe hatte ein Minimodell der Berliner Mauer konstruiert.

Diese Gruppe hatte die Geschichte der Europäischen Union als Thema.

Die dritte Gruppe beschäftigte sich mit den totalitären Regimen in beiden Ländern.

Auch zum Thema Terrorismus z.B. durch ETA oder RAF wurde ausgearbeitet.

Die Geschichte des Spanischen Bürgerkriegs erfuhr durch diese Gruppe eine  dekorativ anspruchsvolle Umsetzung.

 

Am Ende entstand als Zusammenarbeit aller Gruppen noch eine Zusammenfassung der ausgearbeiteten Themen auf einem Zeitstrahl.

Die Ergebnisse der Gruppenarbeit können sich also, wie man erkennen kann, sehen lassen. Für die Jugendlichen war es eine etwas andere Art, sich mit  geschichtlichen Themen zu befassen. Spürbar war, dass es für die meisten Teilnehmer das erste Mal war, sich mit der Geschichte eines anderen Landes zu befassen. Durch diese Erkenntnisse sollten die Jugendlichen in die Lage versetzt werden, ihre Lebenssituation heute mit der vorangegangener Generationen zu vergleichen, sich in diese Rollen hineinzuversetzen.

Vor allem in den Gesprächsrunden während der Präsentation der Ergebnisse wurde das thematisiert. Es ist davon auszugehen, dass diese Diskussionen zu neuen Erkenntnissen geführt haben.